von alpha-admin | Mai 2, 2023
Einsatz von Drohnen beim Stadtmessungsamt
Vermessung mit UAV (Unmanned Aerial Vehicle, auch Drohne genannt) ist eine moderne Methode zur Erfassung von Gelände, Bauwerken und anderen geografischen Merkmalen aus der Luft. Dabei werden UAVs mit speziellen Kameras oder Laserscannern ausgestattet, um präzise 2D-Bilder und 3D-Daten zu erfassen.
Aus den gewonnenen Daten werden detaillierte Punktwolken und digitale Geländemodelle erstellt, die als Basis für topografische Karten, Bestandspläne und 3D-Modelle dienen. Diese Methode ermöglicht die Vermessung großer oder schwer zugänglicher Flächen effizient, berührungslos und mit hoher Genauigkeit.
von alpha-admin | Mai 1, 2023
Building Information Modeling (BIM)
Die Baubranche ist weltweit für ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich. Daher sind spürbare Fortschritte im Klimaschutz ohne die Mitwirkung dieser Branche nicht möglich. Der effektivste Weg, um dies zu erreichen, ist der Wandel zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei den verwendeten Baustoffen.
Quelle: Bild mit KI generiert
Der Einsatz der Methode des Building Information Modeling (BIM) ist ein wesentliches Element auf dem Weg zur digitalen Transformation der Baubranche und soll helfen, die vorhandenen ökonomischen und ökologischen Potenziale von baulichen Vermögenswerten zu nutzen.
BIM begleitet den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks, von der Planung über die Ausführung bis zur Nutzung und dem Rückbau. Ziel ist es, die Zusammenarbeit durch eine gemeinsame Datenumgebung zu verbessern, was wiederum die Koordination, Kommunikation und Transparenz erhöht. Dadurch können Planung, Kosten und Termine zuverlässiger gestaltet werden. Zudem trägt eine optimierte Material- und Energieeffizienz im Betrieb zur Ressourcenschonung und einer besseren Ökobilanz des Gebäudes bei.
Die Stadtverwaltung Stuttgart setzt bereits erste Baumaßnahmen als Pilotprojekte nach BIM-Standards um. Bis zum Jahr 2030 soll die BIM-Methode als Standard für alle städtischen Bauvorhaben gelten.
von alpha-admin | Mai 1, 2023
Computer Aided Facility Management (CAFM)
Bei Störungsfällen in Gebäuden ist schnelles Handeln gefragt – und hier kommt die digitale Verknüpfung der Gebäudedaten ins Spiel. Dank eines Computer Aided Facility Managements (CAFM) können die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung mit wenigen Klicks auf relevante Informationen zugreifen. Diese direkte und umfassende Datentransparenz ermöglicht es, im Störungsmanagement zügig und zielgerichtet zu reagieren.
Quelle: Bild mit KI generiert
Das CAFM-System stellt sicher, dass städtische Gebäude effizient und sicher verwaltet werden. Bereits ein Großteil der städtischen Liegenschaften ist in diesem System, das alle notwendigen Gebäudeinformationen zentral bündelt und so ein stadtweites Bestands- und Datenmanagement ermöglicht, integriert. Auf dieser Basis lassen sich verschiedene Prozesse wie Vermietung, Nebenkostenabrechnung, Reinigung und das Störungsmanagement etablieren.
Vorteile auf einen Blick:
- Schnelle Reaktionszeiten bei Störungen durch unmittelbaren Zugriff auf die Gebäudedaten
- Transparenz über den Zustand und die Ausstattung der Liegenschaften
- Optimierte Prozesse für Reinigung, Mietmanagement und mehr
- Kosteneffizienz durch zentralisierte Datenhaltung und optimierte Arbeitsabläufe
Mit dem CAFM-System sind die Mitarbeitenden in der Lage, schnell und effektiv auf Störungen zu reagieren und gleichzeitig den Betrieb der städtischen Gebäude effizient zu steuern. Dies schafft nicht nur eine hohe Betriebszuverlässigkeit, sondern trägt auch zur langfristigen Nachhaltigkeit und Kostenkontrolle bei.
von Jacqueline Albinus | Apr. 11, 2023
Engagement-Portal für Stuttgart
Das Engagement-Portal (vorläufiger Arbeitstitel) ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Stuttgart, der Bürgerstiftung Stuttgart und des Freiwilligenzentrums Caleidoskop. Es soll eine zentrale digitale Plattform für Engagement in Stuttgart werden, da es derzeit keinen einzigen Ort gibt, an dem alle Informationen dazu zusammengestellt sind.
Quelle: Stadt Stuttgart/Clara Mainetti
Ziele des Portals sind:
- Informationen zum Engagement in Stuttgart für verschiedene Zielgruppen sammeln und übersichtlich präsentieren
- Persönliche Geschichten, Gesichter und Engagementfelder hervorheben (Spotlights)
- Für Engagement werben und Menschen motivieren, sich in Stuttgart zu engagieren
- Die Sichtbarkeit von Initiativen, Projekten und Angeboten erhöhen
Das Portal bietet allen Zielgruppen einen einfachen Zugang zum Thema Engagement:
- Personen, die Interesse an Freiwilligenarbeit haben oder sich engagieren möchten
- Personen, die bereits engagiert sind
- Organisationen und Initiativen, die mit Engagierten zusammenarbeiten
- Unternehmen und Stiftungen, die sich engagieren oder engagieren wollen
Zum Start wird eine einfache, gut durchdachte Webseite mit den wichtigsten Inhalten erstellt. In den nächsten Jahren wird die Seite je nach Bedarf schrittweise erweitert. Das Design ist frisch und kreativ, die Texte sind einheitlich, verständlich und einladend. Hohe Ansprüche an Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit werden erfüllt. Die Webseite wird aktiv mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt, um optimal auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
von Jacqueline Albinus | Apr. 1, 2023
Kunst im öffentlichen Raum – digital entdecken
Die neu gestaltete Website für Kunst im öffentlichen Raum in Stuttgart macht die Kunstwerke der Stadt erstmals umfassend digital sichtbar. Sie richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die neugierig sind, ihre Stadt auf neue Weise zu entdecken. Ziel ist es, Kunst im öffentlichen Raum leichter zugänglich zu machen, Hintergründe zu vermitteln und Begegnungen mit Kunst im Alltag zu fördern.
Quelle: Bertoni Wander/Stadt Stuttgart
Auf der Plattform finden sich im wachsenden Archiv aktuell über 430 Skulpturen – ergänzt durch Texte, Fotos und geschichtliche Kontexte. Interaktive Funktionen verbinden digitale Recherche mit realem Stadterlebnis: Bei einem Spaziergang können Besucher*innen thematisch kuratierte Routen erkunden und mehr über die Kunstwerke entlang des Weges erfahren.
Was die Website bietet
- Digitales Archiv: Über 430 Kunstwerke sind mit Bildern und Fakten erfasst. Laufend werden weitere Kunstwerke sowie Hintergrund-Informationen ergänzt.
- QR-Codes vor Ort: Perspektivisch führen überall neue Beschilderungen an Kunstwerken direkt zu vertiefenden Inhalten auf der Website.
- Kunst-Spaziergänge: Kuratierte Routen laden dazu ein, Stuttgarts Kunst durch verschiedene Themenperspektiven zu entdecken – etwa für Familien oder inklusive Touren.
Ausblick
Mit der neuen Website entsteht die Basis für eine dauerhafte digitale Infrastruktur. In Zukunft sollen weitere Formate, interaktive Angebote und partizipative Projekte hinzukommen. Die im Otto Herbert Hajekt Skulpturenpark getestete QR-Beschilderung wird schrittweise auf weitere Standorte in der Stadt ausgeweitet – damit Kunst im öffentlichen Raum in Stuttgart noch leichter erfahrbar wird.
Was ist Kunst im öffentlichen Raum?
Der Fachbereich Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Stuttgart bündelt Projekte, Initiativen und künstlerische Impulse im Stadtraum. Kunst im öffentlichen Raum prägt das Stadtbild, schafft Begegnungsräume und ist ein wichtiger Teil der urbanen Kulturentwicklung.