Emissionsarme Busse

Emissionsarme Busse

Emissionsarme Busse

Seit 2020 fahren alle SSB‐Busse nur noch mit synthetischem Kraftstoff. Damit wurde die Emission von Stickoxiden und die Rußbelastung durch die Busse deutlich reduziert. Alle Diesel‐Busse waren zuvor schon mit Rußpartikel‐Filter ausgerüstet und hatten die grüne Umweltplakette. Neu entwickelte, stickoxidreduzierende und antivirale Filter sind in allen Bussen verbaut. Darüber hinaus werden seit 2018 die Innenstadtlinien komplett mit emissionsarmen Bussen bedient.

Umstellung der SSB-Busflotte auf emissionsfreie Antriebe

Im Rahmen der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Stuttgart, die eine Klimaneutralität bis 2035 anstreben, spielt die Umstellung der SSB-Busflotte auf emissionsfreie Antriebe eine wichtige Rolle. In einer ersten Stufe soll die Umstellung aller Innenstadt-Buslinien auf emissionsfreie Busse bis Ende 2027 erfolgen. Neben der Beschaffung neuer Fahrzeuge mit Brennstoffzellen- und/oder Batterietechnik ist auch eine Umstellung des Betriebs vom konventionellen Dieselantrieb auf alternative Antriebsformen erforderlich. Dies bringt den Bau und Betrieb spezieller Lade- beziehungsweise Tankinfrastruktur mit sich.

Bereits auf dem Betriebshof Gaisburg wurde eine Wasserstofftankstelle errichtet, und der Anschluss an eine Wasserstoffpipeline der Stadtwerke ist geplant. Die erste Ladeinfrastruktur für Batteriebusse wird 2025 im Betriebshof Möhringen in Betrieb genommen. Die Aktivitäten zur Umstellung des Betriebshofes in Gaisburg wurden durch einen Brand im Jahr 2021 verzögert, sodass hier eine erste Ladeinfrastruktur ab 2026 vorgesehen ist.

Parallel dazu wird die Einrichtung von Ladeinfrastruktur an besonders relevanten Endhaltestellen im Innenstadtbereich vorangetrieben. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für den emissionsfreien Betrieb in der Innenstadt.

 

In Umsetzung

01/2020 - 12/2027

Nachhaltigkeitsziele

     
 

Mobiler Laserscanner

Mobiler Laserscanner

Mobiler Laserscanner

Mobiles Laserscanning bezeichnet die Nutzung von LiDAR-Sensoren, die auf einer beweglichen Plattform (Person, Fahrzeug) montiert sind, um schnell dichte 3D-Punktwolken von Gelände, Infrastruktur und Objekten zu erfassen. Zur Erstellung der 3D-Punktwolken werden folgende Hauptkomponenten miteinander kombiniert.

Mobiler Handscanner

LiDAR Scanner – Sendet Laserimpulse aus und misst die Zeit, bis diese nach dem Auftreffen auf eine Oberfläche zurückkehren.

GNSS – Bestimmt die exakte geografische Position des Systems.

IMU (inertiale Messeinheit) – Misst Beschleunigung und Drehbewegung, um Bewegung und Orientierung zu erfassen

Kameras – Erfassung von Bildern zur Farbgebung der 3D-Punktwolke

Bordcomputer – Verarbeitet und integriert die Sensordaten in Echtzeit

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Infrastruktur

In Umsetzung

seit 2025

Nachhaltigkeitsziele

       
KI-basierte Schadenserfassung

KI-basierte Schadenserfassung

KI-basierte Schadenserfassung

Mit der integrierten Lösung der Firma Vialytics wurde in einem ersten PoC die KI-basierte Schadenserfassung von Radwegen im Tiefbauamt der Landeshauptstadt erprobt.

Finger tippt auf einen Button am Smartphone.Quelle: Bild mit KI generiert

Die Datenerfassung erfolgt dabei mit handelsüblichen Smartphones. Auf den Bilddaten erkennt die KI Schäden auf der Straßendecke automatisch. Alle Routen werden per GPS rechtssicher dokumentiert. Kennzeichen und Gesichter datenschutzkonform unkenntlich gemacht. In der Cloud erfolgt die weitere Prozessierung und Workflowunterstützung. Im nächsten Schritt soll in einem weiteren PoC die Lösung mit der bisherigen Methode der Straßenzustandserfassung verglichen und evaluiert werden.

Ziel ist einerseits die Erprobung und Validierung KI-basierter Algorithmen in der Straßenzustandserfassung sowie die generelle Effizienzsteigerung im Straßenunterhaltungsmanagement.

 

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Infrastruktur

In Umsetzung

06/2024 – 11/2025

Nachhaltigkeitsziele

       
Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Straßenraum

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Straßenraum

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

In Stuttgart gibt es rund 500 Ladestationen für Elektroautos im öffentlichen Raum. Das entspricht rund 1.000 Ladepunkten, weil jede Ladestation in der Regel zwei Ladepunkte sowie zwei separate Parkmöglichkeiten hat.

Elektroauto steht an einer Ladestation und lädt.Quelle: Bild mit KI generiert

Interaktive Karte für Ladeinfrastruktur

Es wurde eine interaktive Karte erstellt, die Investoren ermöglicht, Standorte für Ladeinfrastruktur auszuwählen. Gleichzeitig dient die Karte der Stadtverwaltung als ideales Werkzeug zur Überwachung der Umsetzung. Für Bürgerinnen und Bürger und für die breite Öffentlichkeit ist somit transparent, wo neue Ladestationen geplant sind.

In den kommenden Jahren sollen 500 weitere Standorte aufgebaut werden, und auch dafür wird das Online-Kartentool genutzt. Die Karte zeigt bereits errichtete oder geplante Ladestationen im öffentlichen Straßenraum.

Auf der Seite sind zudem die quantitativen Auswertungen der Bundesnetzagentur zu allen öffentlichen Ladepunkten verlinkt, sowie das Virtuelle Zentrum Elektromobilität Region Stuttgart, das eine interaktive Karte aller öffentlich zugänglichen Ladepunkte in der Region bietet.

 

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Infrastruktur

In Umsetzung

01/2019 – wird laufend aktualisiert

Nachhaltigkeitsziele

       
Automatisches Bauwerksmonitoring

Automatisches Bauwerksmonitoring

Automatisches Bauwerksmonitoring

Das Ziel dieses Projekts ist die kontinuierliche und hochpräzise Zustandserfassung von Bauwerken durch den Einsatz automatisierter Messsysteme.

Im Hintergrund ist ein Bauwerk zu sehen. Im Vordergrund ein Bau-Messgerät.Quelle: Bild mit KI generiert

Kontinuierliche Zustandserfassung von Bauwerken

Diese Systeme sind mit präzisen Messgeräten und Sensoren ausgestattet, die das Bauwerk dauerhaft überwachen. Die Daten von allen Sensoren werden in Echtzeit ausgewertet. Aktuelle Messwerte und Ergebnisse können jederzeit über einen plattformunabhängigen Onlinezugang abrufen werden.

Zusätzlich sendet das System automatische Alarmierungen, wenn bestimmte Grenzwerte überschritten werden.

Der Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger liegt in einer erhöhten Betriebssicherheit und in einem Beitrag zur Sicherstellung einer hochwertigen und zuverlässigen Infrastruktur.

 

 

 

 

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Infrastruktur

In Umsetzung

01/2023 – 12/2026

Nachhaltigkeitsziele