Protokollerstellung durch KI

Protokollerstellung durch KI

Protokollerstellung durch KI – Effiziente Dokumentation von Sitzungen und Besprechungen

Im Verwaltungsalltag sind Protokolle ein zentrales Instrument, um Entscheidungsprozesse transparent und nachvollziehbar zu dokumentieren. Gleichzeitig ist die manuelle Erstellung oft zeitaufwendig, fehleranfällig und bindet personelle Ressourcen.

Eine Gruppe von mehrere Personen sitzt um einen Tisch und ist in eine Diskussion vertieft. Auf dem Tisch befinden sich einige Dokumente und elektronische Geräte..Quelle: Bild mit KI generiert

Mehr Klarheit und weniger Aufwand: KI-gestützte Protokollerstellung
Mit dem Einsatz einer KI-gestützten Protokollsoftware geht die Landeshauptstadt Stuttgart einen innovativen Schritt: Künstliche Intelligenz erstellt automatisch strukturierte, präzise und durchsuchbare Protokolle – in Echtzeit während der Besprechung.

So funktioniert die automatische Protokollierung
Die KI-Software zeichnet Gespräche während eines Meetings auf, transkribiert diese automatisch und identifiziert relevante Inhalte wie Entscheidungen, Aufgaben oder offene Punkte. Im Anschluss erstellt sie ein gegliedertes Protokoll, das direkt weiterverwendet werden kann. Zudem bietet das System intelligente Suchfunktionen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer gezielt nach Begriffen oder Themen in vergangenen Besprechungen suchen können.

Was bringt das der Verwaltung konkret?

  • Zeitgewinn bei der Nachbereitung: Keine händischen Mitschriften mehr erforderlich
  • Fokus auf das Wesentliche: Teilnehmende können sich auf Inhalte und Diskussion konzentrieren
  • Hohe Dokumentationsqualität: Klare, strukturierte Protokolle reduzieren Missverständ-nisse
  • Digitale Nutzbarkeit: Die Protokolle sind langfristig archivierbar und leicht durchsuchbar

Was wollen wir damit erreichen?
Mit dem Projekt soll die Effizienz von Verwaltungsprozessen gesteigert und gleichzeitig ein Beitrag zu einem modernen, digitalen Arbeitsumfeld geleistet werden. Die KI-Anwendung ermöglicht eine höhere Qualität und Nachvollziehbarkeit von Protokollen und reduziert den Aufwand für Mitarbeitende. Zugleich wird die Software als innovativer Baustein für den intelligenten Einsatz von KI in der kommunalen Verwaltung erprobt – mit dem Ziel, Erfahrungen für weitere digitale Anwendungen zu sammeln.

 

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In Planung

05/2025 - 05/2026

Nachhaltigkeitsziele

 

Chatbot für alle Bürgerinnen und Bürger

Chatbot für alle Bürgerinnen und Bürger

Chatbot für alle Bürgerinnen und Bürger

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat einen digitalen Chatbot auf stuttgart.de eingeführt. Dieser virtuelle Assistent soll Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, Fragen rund um städtische Dienstleistungen jederzeit online zu klären – ganz ohne Wartezeiten oder Öffnungszeiten. Der Chatbot richtet sich an alle Menschen in Stuttgart, die Informationen zu Angeboten der Landeshauptstadt suchen – sei es zur Abfallentsorgung, zu Anträgen, Fristen oder Standorten.

Eine Frau schaut im Schlossgarten in ihr Smartphone, wo der Chatbot der Stadt Stuttgart zu sehen ist.Quelle: Stadt Stuttgart / Fabrice Weichelt

Was ist das genau?

Der Chatbot ist ein textbasierter, KI-gestützter Assistent, der über die städtische Website erreichbar ist. Er beantwortet häufig gestellte Fragen automatisiert und kann Nutzerinnen und Nutzer durch Prozesse oder Formulare leiten. Dabei lernt das System mit – je häufiger es genutzt wird, desto präziser werden die Antworten.

Was wollen wir damit erreichen?

Mit dem Chatbot möchte die Landeshauptstadt Stuttgart die digitale Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern verbessern – und zugleich die Mitarbeitenden in der Verwaltung entlasten.

Die wichtigsten Ziele im Überblick:

  • Optimierung des Bürgerservices: Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, schnelle Reaktionszeiten und barrierearme Kommunikation.
  • Entlastung und Effizienzsteigerung der Mitarbeitenden: Automatisierung von Routinetätigkeiten und Verbesserung der Arbeitsprozesse.
  • Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung: Aufbau neuer Kompetenzen und Einführung moderner Technologien.
  • Verbesserung der Datenlage und Analysen: Effektive Auswertung von Bürgeranfragen zur gezielten Optimierung der Dienstleistungen.
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In Umsetzung

04/2024 - 10/2025

Nachhaltigkeitsziele

 
Gründung des KI-Hubs

Gründung des KI-Hubs

Gründung KI-Hub zur stadtweiten Koordination des KI-Einsatzes

Mit dem Aufbau eines stadtinternen KI-Hubs schafft die Landeshauptstadt Stuttgart eine zentrale Plattform, um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Verwaltung strategisch zu steuern, zu koordinieren und weiterzuentwickeln.

Frau steht im Halbprofil vor einer interaktiven Wall, die verschiene Diagramme anzeigt.Quelle: Bild mit KI generiert

Was macht der KI-Hub?

Der Hub bringt Know-how, Menschen und Technologien zusammen – und unterstützt Fachämter dabei, den Einsatz von KI praktisch und rechtssicher umzusetzen.

Zu den zentralen Aufgaben gehören:

  • Projektunterstützung: Begleitung bei der Konzeption und Umsetzung von KI-Anwendungen – von der ersten Idee bis zum Prototypen (z. B. durch Proof-of-Concepts)
  • Machbarkeitsanalysen: Technische, rechtliche und organisatorische Prüfungen zur Einführung von KI in konkreten Verwaltungsprozessen
  • Strategische Weiterentwicklung: Aufbau einer stadtweiten KI-Strategie im Einklang mit den Zielen der digitalen Transformation
  • Koordination und Vernetzung: Abstimmung zwischen Ämtern, Fachbereichen und externen Partnern zur Nutzung von Synergien
  • Rechtskonformität & Monitoring: Strukturierte Umsetzung der Anforderungen der KI-Verordnung für die kommunale Praxis

Wofür ist der KI-Hub wichtig?

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz stellt Kommunen vor vielfältige Chancen – aber auch Herausforderungen. Der KI-Hub soll dazu beitragen, dass innovative Anwendungen unter Berücksichtigung von Datenschutz, Transparenz und Gemeinwohlorientierung entwickelt und eingesetzt werden.

Zugleich dient er als Wissensspeicher, Impulsgeber und Vernetzungsstelle für alle KI-bezogenen Aktivitäten in der Stadtverwaltung.

Was wollen wir damit erreichen?

Mit dem KI-Hub verfolgt die Landeshauptstadt Stuttgart das Ziel, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu gestalten. Durch die koordinierte Entwicklung und praxisnahe Umsetzung innovativer KI-Lösungen soll der digitale Wandel strategisch begleitet und fachlich unterstützt werden.

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In Umsetzung

Beginn 01/2025

Nachhaltigkeitsziele

 
 
 

SDG-Dashboard: Nachhaltigkeit in Stuttgart

SDG-Dashboard: Nachhaltigkeit in Stuttgart

SDG-Dashboard: Nachhaltigkeit in Stuttgart

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen umfasst 17 Ziele und 169 Unterziele für eine sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs). Sie bietet nicht nur Nationalstaaten, sondern auch Kommunen einen ganzheitlichen Orientierungsrahmen, um dem Strukturwandel, dem Klimawandel und sozialen Fragen auf lokaler Ebene zu begegnen.

17 verschiedenfarbige Quader stehen zu einer Pyramide aufgetürmt auf der Treppe oberhalb des Schlossplatzs in Stuttgart, mit Blick in Richtung Neues Schloss. Auf den Blöcken stehen die 17 Ziele globaler Nachhaltigkeit der Vereinten Nationen.Quelle: Kaarina Bauer, Stadt Stuttgart

Grundlage für Nachhaltigkeit
Daten und Fakten sind eine wesentliche Voraussetzung für die effektive Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele. Das SDG-Dashboard ergänzt den alle zwei Jahre erscheinenden Bericht „Lebenswertes Stuttgart“. Es bietet mit einem Klick einen Überblick über die Entwicklung der im Bericht verwendeten SDG-Indikatoren in Stuttgart sowie Praxisbeispiele aus den Fachbereichen. Es ermöglicht auf anschauliche Weise ein umfassendes Monitoring der internationalen Nachhaltigkeitsziele und bietet Politik, Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen über Entwicklungen und Zusammenhänge. Zudem fördert das Dashboard die Transparenz kommunaler Nachhaltigkeitspolitik, stärkt datenbasierte Entscheidungen und unterstützt die zielgerichtete Entwicklung neuer Maßnahmen.

SDG-Dashboard als Ergänzung
Was ist durch die Umsetzung des Projekts besser geworden? Durch das Dashboard können Indikatoren, Praxisbeispiele und weitere Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit online eingesehen werden. Insbesondere durch die interaktive Aufbereitung der Indikatoren bietet es interessierten Bürgerinnen und Bürgern, sowie Akteuren aus Politik und Verwaltung, die im Bereich der Nachhaltigkeit Maßnahmen auf den Weg bringen wollen, eine dienliche Informationsgrundlage. Die einfache Vergleichbarkeit von Daten über Zeiträume hinweg erleichtert die Erfolgskontrolle bestehender Maßnahmen. Darüber hinaus stärkt das Projekt die Sichtbarkeit kommunaler Beiträge zu den globalen Nachhaltigkeitszielen. Das SDG-Dachboard wird auch nach Projektabschluss laufend aktualisiert und weiterentwickelt.

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf stuttgart.de

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Abgeschlossen

10/2023 - 04/2024

Nachhaltigkeitsziele

 
 
 
 
 
 
 
 

Roboterköpfe im Bürgerservice

Roboterköpfe im Bürgerservice

Roboterköpfe im Bürgerservice – Forschungsprojekt mit der Hochschule der Medien

Wie reagieren Bürgerinnen und Bürger auf einen sprechenden Roboter im Rathaus oder in der Bibliothek? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojekts „Andrea“, das von der Hochschule der Medien (HdM) durchgeführt und von der Landeshauptstadt Stuttgart als Praxispartner aktiv begleitet wird.

Roboterkopf im ProfilQuelle: Bild mit KI generiert

Humanoide Roboter als digitale Helfer im direkten Bürgerkontakt
Ziel ist es, humanoide Roboter mit künstlicher Intelligenz unter realen Bedingungen im öffentlichen Raum zu erproben – direkt dort, wo Menschen täglich mit der Verwaltung oder kommunalen Einrichtungen in Kontakt kommen.

Im  Juni 2025 werden zwei Roboterköpfe für jeweils zwei Wochen an drei Standorten eingesetzt. Sie geben einfache Auskünfte, helfen bei der Orientierung und treten mit Besuchenden in den Dialog. Das Projekt verbindet damit technologische Innovation mit praktischer Bürgernähe.

Wo kommen die Roboter zum Einsatz?

  1. Stadtbibliothek am Mailänder Platz
  2. Baurechtsamt – Bürgerservice Bauen, Eberhardstraße 33
  3. Stadtmarketing – i-Punkt Touristik-Information, Königstraße 1A

Was wollen wir damit erreichen?

Das Projekt verfolgt mehrere Ziele, die technologische Erprobung mit wissenschaftlicher Begleitung und praktischer Verwaltungsentwicklung verbinden:

  • Neue Technologien testen: Wie können KI und Robotik konkret den Bürgerservice verbessern?
  • Verwaltung entlasten: Roboter übernehmen einfache Auskünfte – Mitarbeitende gewinnen Zeit für komplexere Aufgaben
  • Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen: Studierende der HdM analysieren, wie hoch die Akzeptanz ist und welche Einsatzformen sich bewähren
  • Partnerschaften stärken: Die enge Zusammenarbeit mit der HdM fördert Innovation und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Verwaltung
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Abgeschlossen

02/2025 - 07/2025

Nachhaltigkeitsziele