Digitalisierungsstrategie Digital MoveS

Digitalisierungsstrategie Digital MoveS

Digitalisierungsstrategie Digital MoveS

Im Jahr 2024 hat die Landeshauptstadt Stuttgart die Weichen für die Weiterentwicklung ihrer Digitalisierungsstrategie „Digital MoveS“ gestellt. Diese Strategie verbindet eine klare Vision mit innovativen Ansätzen, um die digitale Transformation der Verwaltung voranzutreiben – effizient, messbar und nachhaltig.

Zusammengesetzte Puzzleteile. In der Mitte fehlt ein Puzzlestück. Darunter steht das Wort Strategie.Quelle: Bild mit KI generiert

Neu sind sowohl Konzeption als auch Vorgehensweise im Prozess der Strategieentwicklung. Erstmals entwickeln die Ämter selbst die Inhalte der Strategie. Der Rahmen – bestehend aus Vision und Handlungsfeldern – bleibt fix, doch die konkrete Ausgestaltung erfolgt durch amtsspezifische Digitalisierungsstrategien. So werden die Strategien passgenau und praxisnah.

Um die Fortschritte sichtbar und nachvollziehbar zu machen, setzt die Stadt auf klare Kennzahlen. Diese messen nicht nur den Erfolg der Digitalisierungsmaßnahmen, sondern machen die Ergebnisse für Bürgerinnen und Bürger sowie alle Akteure der Stadtgesellschaft spürbar.

 

Strategieentwicklung als gemeinsamer Prozess

Der Startschuss fiel am 28. Februar 2024: Bei einem Kick-off mit allen Amtsleitungen begann die Entwicklung der neuen Digitalisierungsstrategien. Ziel war es, bis Ende des Jahres möglichst viele dieser Strategien unter dem Dach von Digital MoveS zu vereinen.

Ein zentraler Baustein ist das Digital MoveS Forum, das alle Amtsleitungen zweimal im Jahr zusammenbringt. Hier diskutieren die Teilnehmenden strategische Themen, tauschen Ideen aus und fördern die Zusammenarbeit – ein wichtiger Schritt, um die Digitalisierung in der Verwaltung zu beschleunigen.

 

Warum eine Strategie?

Eine gute Strategie liefert Orientierung und Prioritäten. Stuttgart nutzt die neuen Digitalisierungsstrategien, um Projekte und Maßnahmen gezielt auf ihre Relevanz zu überprüfen. Mit einem Projekt-Portfoliomanagement bewertet die Stadt, wie sinnvoll einzelne Maßnahmen sind und wie stark sie zur Erreichung der strategischen Ziele beitragen.

 

Digitalisierung, die alle einbindet

Die Weiterentwicklung von Digital MoveS ist kein Selbstzweck. Sie soll Bürgerinnen und Bürgern einen direkten Nutzen bringen: bessere Services, schnellere Prozesse und eine moderne Verwaltung. Gleichzeitig schafft sie Transparenz und eine messbare Basis für zukünftige Entscheidungen.

Mit Digital MoveS setzt Stuttgart auf eine digitale Zukunft, die alle Akteure einbindet – Bürgerschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Gemeinsam macht die Stadt Digitalisierung erlebbar und wirksam.

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Abgeschlossen

02/2024 - 10/2025

Nachhaltigkeitsziele

 
Online-Terminvereinbarung

Online-Terminvereinbarung

Online-Terminvereinbarung

Die Landeshauptstadt Stuttgart geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation: Eine neue, stadtweite Online-Terminvereinbarung ersetzt die bisherigen Systeme in den Bürgerbüros und wird neu eingeführt in weiteren Ämtern/Fachbereichen. Ziel dieser Initiative ist es, den Service für die Bürgerinnen und Bürger deutlich zu verbessern und die Effizienz der Verwaltung zu steigern.

Hand hält ein Smartphone. Auf dem Smartphone ist die Kalender-App zu sehen.Quelle: Bild mit KI generiert. Bearbeitung: Stadt Stuttgart

Projektziele:

  • Schnellerer Service: Die neue Online-Terminvergabe soll Wartezeiten in den Bürgerbüros sowie in weiteren Fachbereichen der städtischen Ämter erheblich reduzieren. Bürgerinnen und Bürger können bequem und schnell ihren Wunschtermin online buchen.
  • Effizientere Abläufe: Die digitalen Lösungen sollen interne Verwaltungsprozesse optimieren und für eine spürbare Beschleunigung der Abläufe in unterschiedlichen Ämtern sorgen.
  • Höhere Zufriedenheit: Ein benutzerfreundliches System soll den Zugang zu städtischen Dienstleistungen erleichtern und dadurch die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger steigern.

Projektumfang:

  • Neuer Service für größere Bürgerbüros: Die Online-Terminvereinbarung wird in den größeren und kleineren Bürgerbüros sowie in weiteren Ämtern eingeführt.
  • Systeme werden ersetzt: Bestehende, teilweise weniger effiziente Systeme zur Terminvergabe werden schrittweise abgelöst.
  • Schrittweise Erweiterung: In den letzten Monaten wurde die Online-Terminvereinbarung auf fast alle Bürgerbüros ausgeweitet und auch in verschiedenen städtischen Ämtern eingeführt.

Mit diesem Projekt bringt Stuttgart seine Verwaltung näher an die Menschen und sorgt für eine moderne, bürgerfreundliche und effiziente Lösung. Bürger können ihren Termin künftig ganz einfach von zu Hause aus buchen – ohne lange Wartezeiten oder umständliche Anrufe.

KI-gestützte Übersetzung für stuttgart.de

KI-gestützte Übersetzung für stuttgart.de

KI-gestützte Übersetzung für stuttgart.de

Die Stadt Stuttgart hat ihr Online-Angebot deutlich erweitert: Seit Juni 2024 können Bürgerinnen und Bürger sowie alle Interessierten stuttgart.de in elf verschiedenen Sprachen nutzen. Mit einem einzigen Klick übersetzen sich alle Inhalte automatisch in Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch und Arabisch.

Nahaufnahme einer Tastatur. Eine der Tasten ist in petrol eingefärbt mit dem Schriftzug translate.Quelle: alexsl/Getty Images

Pilotprojekt mit DeepL

Um die Qualität der Übersetzungen zu gewährleisten und wertvolle Erfahrungswerte zu sammeln, läuft seit Juni 2024 ein zwölfmonatiges Pilotprojekt mit dem deutschen KI-Anbieter DeepL.

DeepL bietet datenschutzkonforme und präzise Übersetzungen und ermöglicht es, mehr als 21.000 Seiten auf stuttgart.de in den elf Sprachen anzubieten. Jede redaktionelle Änderung wird sofort übersetzt – für eine stets aktuelle und zugängliche Website.

Die Übersetzungsfunktion ist einfach zu aktivieren: Sie finden das Weltkugel-Symbol im Menü auf stuttgart.de. Klicken Sie darauf, und die Seite übersetzt sich in die von Ihnen gewählte Sprache.

Das Pilotprojekt läuft insgesamt 18 Monate und gibt der Stadt wertvolle Einblicke, wie die Nutzung der Website durch verschiedene Sprachgruppen verbessert werden kann.

Mit diesem Schritt möchte die Stadtverwaltung Sprachbarrieren abbauen, so dass alle Bürger und Interessierte – unabhängig von ihrer Herkunft – problemlos auf städtische Informationen zugreifen können.

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In Umsetzung

06/2024 - 11/2025

Nachhaltigkeitsziele

 

Car2X

Car2X

Car2X

Wie wäre es, wenn Ampeln und Autos direkt miteinander kommunizieren könnten? Keine hektischen Bremsmanöver mehr, keine unnötigen Stopps – stattdessen ein flüssiger, sicherer Verkehr. Mit dem Projekt „Car2X“ macht die Landeshauptstadt Stuttgart gemeinsam mit der Firma Porsche einen wichtigen Schritt in Richtung digitalisierte Mobilität.

Aufnahme einer Hauptverkehrsstraße mit Ampeln.Quelle: Bild mit KI generiert

Was steckt hinter Car2X?

Die Idee ist einfach, aber wegweisend: Fahrzeuge und Ampeln tauschen in Echtzeit Informationen aus. Möglich macht das eine innovative Technologie: An den Ampeln werden sogenannte „Road Side Units“ (RSU) installiert. Über WLAN verbinden sie sich mit den Fahrzeugen und übermitteln wichtige Daten, etwa zur Ampelschaltung oder zur Verkehrssituation. So können Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit anpassen, um grüne Wellen optimal zu nutzen und den Verkehr zu entschärfen.

 

Der Praxistest in Zuffenhausen

Car2X verlässt das Labor und erobert die Straße: In Stuttgart-Zuffenhausen wird die neue Technologie direkt im Alltag getestet. An ausgewählten Kreuzungen stehen bereits die ersten Road Side Units – und erste Fahrzeuge sind in das System integriert. Der Vorteil: Der reale Straßenverkehr bietet die perfekte Umgebung, um die Technik auf Herz und Nieren zu prüfen und weiterzuentwickeln.

 

Warum das wichtig ist

Car2X verbessert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern macht unsere Straßen auch sicherer. Mit der direkten Kommunikation zwischen Auto und Ampel lassen sich gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und vermeiden. Zudem trägt die Technologie dazu bei, Emissionen zu senken, indem sie unnötiges Bremsen und Anfahren reduziert. Weniger Stop-and-Go bedeutet weniger CO₂ und ein angenehmeres Fahrerlebnis.

 

Die Zukunft beginnt jetzt

Die Pilotphase in Zuffenhausen ist nur der Anfang. Stuttgart plant einen kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur, um immer mehr Fahrzeuge und Kreuzungen in das System einzubinden. Gleichzeitig werden neue Anwendungsfälle erprobt – von der Optimierung des Lieferverkehrs bis hin zur Unterstützung automatisierter Fahrzeuge.

In Umsetzung

01/2022 – wird fortlaufend aktualisiert

Nachhaltigkeitsziele

     

Mobilitätsdashboard

Mobilitätsdashboard

Mobilitätsdashboard

Parkplätze sind wertvoll – vor allem in einer dicht bebauten Stadt wie Stuttgart. Doch wie können vorhandene Flächen besser genutzt werden, ohne zusätzlichen Raum zu versiegeln? Mit dem Mobilitätsdashboard zeigt die Landeshauptstadt Stuttgart gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und weiteren Partnern, wie digitale Lösungen den Verkehr effizienter gestalten können.

Aufnahme einer viel befahreren Hauptstraße.Quelle: Bild mit KI generiert

Digitale Konzepte für urbane Mobilität

Im Rahmen des Verbundprojekts „Park_up“ entwickeln die Projektbeteiligten innovative Strategien, um privat betriebene Parkgaragen und andere innerstädtische Parkräume besser in das Verkehrsnetz einzubinden. Ziel ist es, urbane Verkehrs- und Logistikflüsse so zu optimieren, dass sie sowohl den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger als auch den Anforderungen der Umwelt gerecht werden.

Vorteile des Mobilitätsdashboards

  • Transparente Parkraumnutzung: Echtzeitdaten zeigen, welche Parkplätze verfügbar sind.
  • Nachhaltige Verkehrssteuerung: Weniger Suchverkehr durch zielgerichtete Parkplatzvermittlung.
  • Umweltfreundliche Mobilität: Durch eine optimierte Nutzung bestehender Flächen wird unnötiger CO₂-Ausstoß vermieden.
  • Entlastung für Bürgerinnen und Bürger: Die Kombination aus digitaler Infrastruktur und smarter Steuerung spart Zeit und reduziert Stress.

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

Das Mobilitätsdashboard verbindet Technik und Nachhaltigkeit. Mit Hilfe digitaler Plattformen wird nicht nur der Verkehr effizienter gesteuert, sondern auch die Lebensqualität in Stuttgart verbessert. „Park_up“ zeigt, wie eine klimaschonende Mobilität in der Praxis aussehen kann – zukunftsweisend und bürgernah.

In Umsetzung

09/2023 - 12/2025

Nachhaltigkeitsziele