KI-gestützte Übersetzung für stuttgart.de

KI-gestützte Übersetzung für stuttgart.de

KI-gestützte Übersetzung für stuttgart.de

Die Stadt Stuttgart hat ihr Online-Angebot deutlich erweitert: Seit Juni 2024 können Bürgerinnen und Bürger sowie alle Interessierten stuttgart.de in elf verschiedenen Sprachen nutzen. Mit einem einzigen Klick übersetzen sich alle Inhalte automatisch in Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch und Arabisch.

Nahaufnahme einer Tastatur. Eine der Tasten ist in petrol eingefärbt mit dem Schriftzug translate.Quelle: alexsl/Getty Images

Pilotprojekt mit DeepL

Um die Qualität der Übersetzungen zu gewährleisten und wertvolle Erfahrungswerte zu sammeln, läuft seit Juni 2024 ein zwölfmonatiges Pilotprojekt mit dem deutschen KI-Anbieter DeepL.

DeepL bietet datenschutzkonforme und präzise Übersetzungen und ermöglicht es, mehr als 21.000 Seiten auf stuttgart.de in den elf Sprachen anzubieten. Jede redaktionelle Änderung wird sofort übersetzt – für eine stets aktuelle und zugängliche Website.

Die Übersetzungsfunktion ist einfach zu aktivieren: Sie finden das Weltkugel-Symbol im Menü auf stuttgart.de. Klicken Sie darauf, und die Seite übersetzt sich in die von Ihnen gewählte Sprache.

Das Pilotprojekt läuft insgesamt 18 Monate und gibt der Stadt wertvolle Einblicke, wie die Nutzung der Website durch verschiedene Sprachgruppen verbessert werden kann.

Mit diesem Schritt möchte die Stadtverwaltung Sprachbarrieren abbauen, so dass alle Bürger und Interessierte – unabhängig von ihrer Herkunft – problemlos auf städtische Informationen zugreifen können.

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Verwaltung

In Umsetzung

06/2024 - 11/2025

Nachhaltigkeitsziele

 

VIZneo: Verkehr besser planen

VIZneo: Verkehr besser planen

VIZneo: Verkehr besser planen mit dem digitalen Baustellenmanagement der Stadt Stuttgart

VIZneo ist das digitale Steuerungssystem der Landeshauptstadt Stuttgart für die Planung und Genehmigung von Maßnahmen im öffentlichen Verkehrsraum. Es bildet die technologische Grundlage für eine reibungslose Abstimmung von Baustellen, Veranstaltungen, Sondernutzungen und anderen Eingriffen in den Verkehr.

Luftaufnahme einer AutobahnkreuzungQuelle: Bild mit KI generiert

VIZneo ist das digitale Steuerungssystem der Landeshauptstadt Stuttgart für die Planung und Genehmigung von Maßnahmen im öffentlichen Verkehrsraum. Es bildet die technologische Grundlage für eine reibungslose Abstimmung von Baustellen, Veranstaltungen, Sondernutzungen und anderen Eingriffen in den Verkehr.

Ein zentrales Element ist die automatisierte Konfliktprüfung: VIZneo prüft automatisch, ob sich geplante Maßnahmen zeitlich und räumlich überschneiden – zum Beispiel, ob zwei Baustellen dieselbe Straße zur gleichen Zeit nutzen wollen. So können Konflikte frühzeitig erkannt und vermieden werden.

Technologisch vernetzt und zukunftsfähig

VIZneo ist eng mit der städtischen Geodateninfrastruktur verknüpft. Dadurch können geografische Informationen (z. B. Straßennetze, Bebauungsdaten) direkt in die Planung und Prüfung einfließen. Außerdem ist das System an das eGovernment-Portal „Service Stuttgart“ angebunden. Das bedeutet: Genehmigungen können digital beantragt und verwaltet werden – ohne Papierformulare, schneller und transparenter.

Operativer Nutzen für Verwaltung und Verkehrsteilnehmende

Die im System erfassten Informationen werden auch in der Verkehrsleitzentrale der Stadt genutzt. Dort helfen sie dabei, bei Störungen schnell zu reagieren und den Verkehrsfluss gezielt zu steuern. Das sorgt für mehr Effizienz, weniger Staus und eine bessere Planung – sowohl für die Verwaltung als auch für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.

In Umsetzung

12/2021 - 12/2025

Nachhaltigkeitsziele

     
E-Scooter – Dashboard

E-Scooter – Dashboard

E-Scooter-Info (Dashboard)

E-Scooter sind seit 2019 Teil des Straßenverkehrs – und auch in Stuttgart ein fester Bestandteil des Stadtbilds. Sie bieten eine klimafreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Damit das Miteinander im Straßenraum gut funktioniert, sorgt die Stadt Stuttgart für klare Regeln.

Vier freie E-Scooter stehen in der Stadt bereit.Quelle: Stadt Stuttgart

Was die Stadt tut: Regeln für mehr Ordnung

Damit E-Scooter sicher und verantwortungsvoll genutzt werden, vergibt die Stadt sogenannte Sondernutzungserlaubnisse an die Verleihfirmen. Diese enthalten:

  • Feste Obergrenzen für E-Scooter je Anbieter – für die Innenstadt, die Kernstadt und die äußeren Stadtbezirke
  • Regelungen zum Abstellen: Wo das Parken erlaubt ist – und wo nicht
  • Möglichkeit zu Sanktionen, wenn Anbieter gegen die Regeln verstoßen

Digitale Kontrolle mit Live-Daten

Über eine digitale Schnittstelle liefern die Verleihfirmen Echtzeitdaten zu ihren E-Scootern – also wo sie stehen und wie sie genutzt werden. Diese Daten fließen in ein Dashboard, das vom Stadtmessungsamt entwickelt wurde. So kann die Stadt jederzeit nachvollziehen:

  • Wie viele E-Scooter gerade unterwegs sind
  • Wo sie abgestellt werden
  • Zu welchen Zeiten sie besonders stark genutzt werden

Das hilft der Stadt, neue Abstellzonen zu planen – vor allem dort, wo viele Menschen unterwegs sind, etwa an Bahnhöfen oder in der Innenstadt. Derzeit gibt es 27 ausgewiesene Abstellflächen, weitere sind in Vorbereitung.

Geofencing: Digitale Verbotszonen

Über sogenannte Geofencing-Zonen kann die Stadt auch bestimmte Bereiche sperren – etwa für Veranstaltungen oder an Orten mit viel Fußverkehr. Auch diese Zonen werden im Dashboard angezeigt und helfen, das wilde Abstellen zu vermeiden.

Bessere Zusammenarbeit – schnellere Reaktion

Das Dashboard ermöglicht einen direkten, schnellen Austausch mit den Verleihfirmen. Beschwerden können schneller geprüft und Maßnahmen gezielter umgesetzt werden. Aktuell ist das Dashboard noch in der Testphase, soll aber bald regulär genutzt werden – für eine sichere, geordnete und moderne Mobilität in Stuttgart.

In Umsetzung

04/2024 - 12/2025

Nachhaltigkeitsziele

     
Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

In Stuttgart gibt es viele Einbahnstraßen, die bislang nicht in Gegenrichtung mit dem Fahrrad befahren werden durften – obwohl dies aus rechtlicher und sicherheitstechnischer Sicht oft möglich wäre. Das Ziel eines städtischen Projekts war es deshalb, alle potenziell geeigneten Einbahnstraßen zu erfassen und systematisch zu prüfen, ob sie für den Radverkehr geöffnet werden können.

Frau fährt in der Stadt auf einem Fahrrad. Der Hintergrund ist veschwommen.Quelle: Bild mt KI generiert

Technisch durchdacht und datenbasiert:

Dazu wurde ein digitales Verfahren entwickelt, das auf OpenStreetMap und dem städtischen Geoinformationssystem (GIS) basiert. Zunächst wurde das gesamte Straßennetz in Stuttgart ausgewertet. Ein besonderer Fokus lag auf Straßen mit:

  • Tempo 30
  • einem Einfahrverbot für Autos (klassische Einbahnstraßen)

Straßen, bei denen dies zutraf, wurden herausgefiltert und in einer Tabelle aufbereitet. So entstand erstmals eine umfassende Datenbasis aller relevanten Einbahnstraßen in Stuttgart.

Zuverlässige Prüfung – für ein verbessertes Radangebot

Die so gewonnenen Daten wurden mit dem internen System GEOLiNE.pro der Stadt gegengeprüft, um sicherzustellen, dass keine relevanten Straßen übersehen wurden. Ergebnis: Die Datenqualität war hoch, sogar besser als bei bisherigen manuellen Prüfungen.

Anschließend wurde jede Einbahnstraße nach einheitlichen Kriterien untersucht, ob eine Öffnung für den Radverkehr möglich und sicher ist.

Das Ergebnis: 310 geöffnete Einbahnstraßen

Insgesamt konnten 68 weitere Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet werden. Damit steigt die Zahl auf 310 geöffnete Straßen im gesamten Stadtgebiet – das sind über 60 % aller geeigneten Einbahnstraßen. Die Anbringung der neuen Verkehrsschilder ist bereits in Arbeit, damit Radfahrende bald noch sicherer und flexibler durch Stuttgart kommen.

In Umsetzung

10/2022 - 08/2025

Nachhaltigkeitsziele

     
Car2X

Car2X

Car2X

Wie wäre es, wenn Ampeln und Autos direkt miteinander kommunizieren könnten? Keine hektischen Bremsmanöver mehr, keine unnötigen Stopps – stattdessen ein flüssiger, sicherer Verkehr. Mit dem Projekt „Car2X“ macht die Landeshauptstadt Stuttgart gemeinsam mit der Firma Porsche einen wichtigen Schritt in Richtung digitalisierte Mobilität.

Aufnahme einer Hauptverkehrsstraße mit Ampeln.Quelle: Bild mit KI generiert

Was steckt hinter Car2X?

Die Idee ist einfach, aber wegweisend: Fahrzeuge und Ampeln tauschen in Echtzeit Informationen aus. Möglich macht das eine innovative Technologie: An den Ampeln werden sogenannte „Road Side Units“ (RSU) installiert. Über WLAN verbinden sie sich mit den Fahrzeugen und übermitteln wichtige Daten, etwa zur Ampelschaltung oder zur Verkehrssituation. So können Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit anpassen, um grüne Wellen optimal zu nutzen und den Verkehr zu entschärfen.

 

Der Praxistest in Zuffenhausen

Car2X verlässt das Labor und erobert die Straße: In Stuttgart-Zuffenhausen wird die neue Technologie direkt im Alltag getestet. An ausgewählten Kreuzungen stehen bereits die ersten Road Side Units – und erste Fahrzeuge sind in das System integriert. Der Vorteil: Der reale Straßenverkehr bietet die perfekte Umgebung, um die Technik auf Herz und Nieren zu prüfen und weiterzuentwickeln.

 

Warum das wichtig ist

Car2X verbessert nicht nur den Verkehrsfluss, sondern macht unsere Straßen auch sicherer. Mit der direkten Kommunikation zwischen Auto und Ampel lassen sich gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und vermeiden. Zudem trägt die Technologie dazu bei, Emissionen zu senken, indem sie unnötiges Bremsen und Anfahren reduziert. Weniger Stop-and-Go bedeutet weniger CO₂ und ein angenehmeres Fahrerlebnis.

 

Die Zukunft beginnt jetzt

Die Pilotphase in Zuffenhausen ist nur der Anfang. Stuttgart plant einen kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur, um immer mehr Fahrzeuge und Kreuzungen in das System einzubinden. Gleichzeitig werden neue Anwendungsfälle erprobt – von der Optimierung des Lieferverkehrs bis hin zur Unterstützung automatisierter Fahrzeuge.

In Umsetzung

01/2022 – wird fortlaufend aktualisiert

Nachhaltigkeitsziele