Handschrifterkennung in Verwaltungsanträgen durch KI

Handschrifterkennung in Verwaltungsanträgen durch KI

Handschrifterkennung in Anträgen durch KI

In der täglichen Verwaltungsarbeit fallen tausende Anträge an – etwa im Bereich Bürgergeld, Wohngeld oder Kulturförderung. Viele davon werden per Hand ausgefüllt und anschließend manuell bearbeitet. Das kostet Zeit, führt zu Verzögerungen und erhöht die Belastung der Mitarbeitenden.

Mit Hand ausgefüllte Anträge auf einem Schreibtisch.Quelle: Bild mit KI generiert

Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz zur automatisierten Erkennung handschriftlicher Informationen möchte die Landeshauptstadt Stuttgart diesen Prozess erheblich beschleunigen – und zugleich die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Bearbeitung verbessern.

Warum ist das Projekt wichtig?

Die Zahl an Anträgen steigt stetig, gleichzeitig fehlen vielerorts Fachkräfte. Daraus ergeben sich konkrete Herausforderungen:

  • Lange Bearbeitungszeiten durch hohe Antragseingänge
  • Fehleranfälligkeit bei der manuellen Dateneingabe
  • Wachsende Belastung für die Mitarbeitenden
  • Geringer Digitalisierungsgrad in vielen Bereichen

Diese Situation macht deutlich: Es braucht moderne, digitale Lösungen, die unterstützen, ohne menschliche Fachkompetenz zu ersetzen.

Was macht die KI genau?

Das neue System nutzt Bilderkennungsverfahren, um Inhalte aus gescannten oder fotografierten Anträgen auszulesen – unabhängig davon, ob diese maschinell oder handschriftlich ausgefüllt wurden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

  • Automatische Datenextraktion: Erkennung und Auslesen relevanter Informationen
  • Validierung: Abgleich mit Regeln, Bestandsdaten oder Prüfalgorithmen zur Fehlererkennung
  • Strukturierte Übergabe: Bereitstellung der Daten für Fachverfahren oder digitale Akten
  • Entscheidungsunterstützung: Kontextbezogene Hinweise für Sachbearbeitende – die finale Entscheidung bleibt beim Menschen

Was soll damit erreicht werden?

Mit dem Projekt möchte die Landeshauptstadt Stuttgart die Bearbeitung von Anträgen beschleunigen, die Qualität und Nachvollziehbarkeit verbessern und gleichzeitig die Mitarbeitenden spürbar entlasten. Durch die automatisierte Erfassung und Weiterverarbeitung der Daten wird die Verwaltung effizienter – ohne den Kontrollverlust über sensible Entscheidungen.

Zudem soll das Projekt zeigen, wie neue Technologien sinnvoll in die Verwaltung integriert werden können, um den Service für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern – und gleichzeitig den digitalen Wandel im Sinne einer modernen Stadtverwaltung voranzutreiben.

Icon Verwaltung

Verwaltung

In Planung

01/2026 - 06/2027

Nachhaltigkeitsziele

 

Digitalisierungsangebote in Begegnungsstätten für Ältere

Digitalisierungsangebote in Begegnungsstätten für Ältere

Digitalisierungsangebote für Ältere

Das zentrale Ziel der Sozialverwaltung ist es, die digitale Kompetenz der älteren Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu erhöhen. Dadurch wird die Teilhabe älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen an der Gesellschaft gefördert und der Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.

Zwei Senioren sitzen am Tisch und schauen sich an.Quelle: Bild mit KI generiert

Erhöhung der digitalen Kompetenz

Das zentrale Ziel der Sozialverwaltung ist es, die digitale Kompetenz der älteren Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu steigern. Dadurch wird die Teilhabe älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen an der Gesellschaft gefördert und der Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.

Ergänzend zu bestehenden Angeboten in den Begegnungsstätten für Ältere bietet die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Stuttgart e. V. (AWO Stuttgart) eine Anleitung für ältere Menschen in ihrer Häuslichkeit bei Nutzung von digitalen Geräten durch mobile Digitallotsen an.

Icon Verwaltung

Soziales und Gesundheit

In Planung

Nachhaltigkeitsziele