von alpha-admin | Sep. 1, 2023
Handyparken im öffentlichen Straßenraum
Parken in Stuttgart wird digitaler. Ab sofort können Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Parkgebühren im öffentlichen Straßenraum bequem per Smartphone bezahlen. Möglich macht dies die Kooperation der Landeshauptstadt Stuttgart mit der Initiative smartparking, die sich für eine moderne, digitale Parkraumbewirtschaftung einsetzt.
Quelle: Bild mit KI generiert
An allen Parkscheinautomaten in Stuttgart finden Sie ab jetzt Informationen zu den unterstützten Apps. Die Stadt bietet Ihnen eine breite Auswahl: EasyPark, mobilet, Yellowbrick/flowbird, Paybyphone, Parkster und PARCO. Diese Vielfalt garantiert, dass jede Nutzerin und jeder Nutzer die passende App wählen kann – abgestimmt auf Funktionalität und Preismodell.
Einfach parken per Smartphone:
- Parkvorgang starten: Öffnen Sie die App, geben Sie das Kennzeichen und die gewünschte Parkdauer ein.
- Zeit flexibel anpassen: Verlängern oder beenden Sie die Parkzeit nach Bedarf – ganz ohne Überzahlung oder abgelaufene Tickets.
Die Überwachung erfolgt digital: Die Verkehrsüberwachung gleicht das Kennzeichen mit einem zentralen System ab.
Vorteile des Handyparkens:
- Nie wieder Kleingeld suchen – das Smartphone genügt.
- Kein Stress durch abgelaufene Tickets – die Parkzeit kann flexibel verlängert werden.
- Kostenkontrolle behalten – die Parkzeit endet genau, wenn Sie sie stoppen.
Informationen direkt vor Ort
An den Parkscheinautomaten finden Sie Anleitungen und Hinweise zu den neuen Apps. Bargeld- und Kartenzahlung bleiben weiterhin möglich. Fragen zu den Apps – etwa zu Gebühren oder technischen Problemen – beantworten die jeweiligen Anbieter.
von alpha-admin | Sep. 1, 2023
Selbst-steuernde Lichtsignalanlagen (LSA)
Eine Stadt, die mitdenkt. In Stuttgart optimieren selbststeuernde Lichtsignalanlagen (LSA) den Verkehrsfluss in Echtzeit. Diese innovativen Ampeln zählen und berechnen das Verkehrsaufkommen live. So reagieren sie flexibel auf die aktuellen Gegebenheiten und machen den Verkehr effizienter und umweltfreundlicher.
Quelle: Bild mit KI generiert
Wie funktionieren selbststeuernde LSA?
Die intelligenten Ampeln analysieren den Verkehr und passen die Grünzeiten entsprechend an. Beispiele:
- Hoher Abbiegeverkehr? Die LSA gibt mehr Grünzeit für diesen Verkehrsstrom.
- Unterschiedliche Verkehrsmittel? Radfahrer oder Busse können bevorzugt werden, um ihre Fahrt zu beschleunigen.
Diese bedarfsgerechte Steuerung reduziert Wartezeiten, vermeidet Staus und sorgt für einen fließenderen Verkehrsablauf – für alle Verkehrsteilnehmer.
Vorteile für die Stadtgesellschaft
1. Effizienz: Die selbststeuernden LSA minimieren unnötige Standzeiten und verkürzen Reisezeiten.
2. Umweltfreundlichkeit: Weniger Stau bedeutet weniger Abgase und eine bessere Luftqualität in der Stadt.
3. Fairness: Unterschiedliche Verkehrsmittel, wie Fahrräder oder Busse, können priorisiert werden – ein Plus für nachhaltige Mobilität.
4. Flexibilität: Egal ob Rushhour oder verkehrsarme Zeiten – die LSA passen sich dynamisch an.
Ein weiterer Schritt in die Zukunft
Die Einführung selbststeuernder Lichtsignalanlagen ist Teil der digitalen Mobilitätsstrategie der Stadt Stuttgart. Mit smarter Technologie gestaltet die Landeshauptstadt den Verkehr flüssiger, ressourcenschonender und sicherer – ein Gewinn für alle, die in Stuttgart unterwegs sind.
von alpha-admin | Aug. 18, 2023
Urbane Digitale Zwillinge
Digitale Zwillinge sind eine digitale Repräsentanz von materiellen oder immateriellen Objekten in der realen Welt. Sie sind über Sensoren und Datenströme mit der realen Welt verbunden.
Auf die Smart City übertragen, sind Urbane Digitale Zwillinge (UDZ) Weiterentwicklungen von 3D-Stadtmodellen. Auf dieser Basis bündeln sie vielfältige Fachdaten aus der Urbanen Geodatenplattform zu einem realitätsnahen, digitalen Abbild der Stadt und stellen über Simulationen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Verfügung. Sie ermöglichen es, städtische Herausforderungen wie nachhaltige Mobilität, resiliente und bürgernahe Stadtentwicklung, Immobilienmarkt und Wohnungsknappheit, Klimawandel oder Energiewende zielgerichtet anzugehen.
Digitaler Zwilling für Mobilität und Umwelt
Aktuell wird unter Federführung des Stadtmessungsamts das Förderprojekt Digitaler Zwilling Mobilität und Umwelt (DZMU) umgesetzt. Darüber hinaus bestehen diverse Anforderungen aus unterschiedlichen Fachämtern zum Aufbau weiterer sektoraler Zwillinge (z. B. Digitaler Zwilling Stadtklima oder Digitaler Zwilling Immobilienmarkt, Digitaler Zwilling Stuttgart Rosenstein) sowie der übergreifenden Koordinierung im Rahmen der Smart City Stuttgart.
von alpha-admin | Aug. 1, 2023
Das Amt für Umweltschutz hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtmessungsamt den „Solaratlas“ entwickeln lassen. Mit diesem können interessierte Bürger ohne große Hürden in Erfahrung bringen, ob sich ihr Hausdach für eine PV‐Anlage eignet.
Die Karte im Solaratlas zeigt das Photovoltaik-Potenzial der Stuttgarter Dachflächen. Durch Klicken auf ein Gebäude gelangt man zum verlinkten Solarrechner. Dort lassen sich die Größe des Daches sowie der potenzielle Stromertrag und die anfallenden Kosten schnell und einfach abschätzen. Die Standortanalyse und Potenzialberechnung wurden auf der Grundlage von Laserscandaten durchgeführt.
Die Stadt Stuttgart unterstützt Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden, Mieter, Pächter sowie Anlagenbetreiber beim Ausbau der Stromerzeugung durch Solarenergie. Im Rahmen der Solaroffensive werden Fördermittel für die Installation von PV-Anlagen, den Bau von Stromspeichern und Ladeinfrastruktur sowie für steckerfertige PV-Anlagen (Balkonmodule) bereitgestellt.
von alpha-admin | Aug. 1, 2023
Smart Lighting Klärwerk Möhringen
Mit smarten Leuchten wird die Energieeffizienz gesteigert. Bewegungsmelder und Kameras dienen der Überwachung der Eingangsbereiche. Ein lokales 5-Netz ermöglicht digitales, mobiles Arbeiten auf dem gesamten Werksgelände. Anbindung über die IoT-Plattform.
Quelle: Stadt Stuttgart
Steigerung der Energieeffizienz und Sicherheitsmaßnahmen
Die Implementierung smarter Leuchten spielt eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Energieeffizienz. Diese Leuchten passen sich automatisch an das Umgebungslicht an, wodurch der Energieverbrauch erheblich reduziert werden kann. Zur Erhöhung der Sicherheit in den Eingangsbereichen kommen moderne Bewegungsmelder und Kameras zum Einsatz. Die Bewegungsmelder registrieren Aktivitäten in sensiblen Bereichen und aktivieren die Beleuchtung, während die Kameras eine umfassende Überwachung bieten. So kann man potenzielle Sicherheitsrisiken frühzeitig identifizieren und abwehren.