E-Scooter – Dashboard

E-Scooter – Dashboard

E-Scooter-Info (Dashboard)

E-Scooter sind seit 2019 Teil des Straßenverkehrs – und auch in Stuttgart ein fester Bestandteil des Stadtbilds. Sie bieten eine klimafreundliche Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Damit das Miteinander im Straßenraum gut funktioniert, sorgt die Stadt Stuttgart für klare Regeln.

Vier freie E-Scooter stehen in der Stadt bereit.Quelle: Stadt Stuttgart

Was die Stadt tut: Regeln für mehr Ordnung

Damit E-Scooter sicher und verantwortungsvoll genutzt werden, vergibt die Stadt sogenannte Sondernutzungserlaubnisse an die Verleihfirmen. Diese enthalten:

  • Feste Obergrenzen für E-Scooter je Anbieter – für die Innenstadt, die Kernstadt und die äußeren Stadtbezirke
  • Regelungen zum Abstellen: Wo das Parken erlaubt ist – und wo nicht
  • Möglichkeit zu Sanktionen, wenn Anbieter gegen die Regeln verstoßen

Digitale Kontrolle mit Live-Daten

Über eine digitale Schnittstelle liefern die Verleihfirmen Echtzeitdaten zu ihren E-Scootern – also wo sie stehen und wie sie genutzt werden. Diese Daten fließen in ein Dashboard, das vom Stadtmessungsamt entwickelt wurde. So kann die Stadt jederzeit nachvollziehen:

  • Wie viele E-Scooter gerade unterwegs sind
  • Wo sie abgestellt werden
  • Zu welchen Zeiten sie besonders stark genutzt werden

Das hilft der Stadt, neue Abstellzonen zu planen – vor allem dort, wo viele Menschen unterwegs sind, etwa an Bahnhöfen oder in der Innenstadt. Derzeit gibt es 27 ausgewiesene Abstellflächen, weitere sind in Vorbereitung.

Geofencing: Digitale Verbotszonen

Über sogenannte Geofencing-Zonen kann die Stadt auch bestimmte Bereiche sperren – etwa für Veranstaltungen oder an Orten mit viel Fußverkehr. Auch diese Zonen werden im Dashboard angezeigt und helfen, das wilde Abstellen zu vermeiden.

Bessere Zusammenarbeit – schnellere Reaktion

Das Dashboard ermöglicht einen direkten, schnellen Austausch mit den Verleihfirmen. Beschwerden können schneller geprüft und Maßnahmen gezielter umgesetzt werden. Aktuell ist das Dashboard noch in der Testphase, soll aber bald regulär genutzt werden – für eine sichere, geordnete und moderne Mobilität in Stuttgart.

Abgeschlossen

04/2024 - 12/2025

Nachhaltigkeitsziele

     
Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

Einbahnstraßen für den Radverkehr öffnen

In Stuttgart gibt es viele Einbahnstraßen, die bislang nicht in Gegenrichtung mit dem Fahrrad befahren werden durften – obwohl dies aus rechtlicher und sicherheitstechnischer Sicht oft möglich wäre. Das Ziel eines städtischen Projekts war es deshalb, alle potenziell geeigneten Einbahnstraßen zu erfassen und systematisch zu prüfen, ob sie für den Radverkehr geöffnet werden können.

Frau fährt in der Stadt auf einem Fahrrad. Der Hintergrund ist veschwommen.Quelle: Bild mt KI generiert

Technisch durchdacht und datenbasiert:

Dazu wurde ein digitales Verfahren entwickelt, das auf OpenStreetMap und dem städtischen Geoinformationssystem (GIS) basiert. Zunächst wurde das gesamte Straßennetz in Stuttgart ausgewertet. Ein besonderer Fokus lag auf Straßen mit:

  • Tempo 30
  • einem Einfahrverbot für Autos (klassische Einbahnstraßen)

Straßen, bei denen dies zutraf, wurden herausgefiltert und in einer Tabelle aufbereitet. So entstand erstmals eine umfassende Datenbasis aller relevanten Einbahnstraßen in Stuttgart.

Zuverlässige Prüfung – für ein verbessertes Radangebot

Die so gewonnenen Daten wurden mit dem internen System GEOLiNE.pro der Stadt gegengeprüft, um sicherzustellen, dass keine relevanten Straßen übersehen wurden. Ergebnis: Die Datenqualität war hoch, sogar besser als bei bisherigen manuellen Prüfungen.

Anschließend wurde jede Einbahnstraße nach einheitlichen Kriterien untersucht, ob eine Öffnung für den Radverkehr möglich und sicher ist.

Das Ergebnis: 310 geöffnete Einbahnstraßen

Insgesamt konnten 68 weitere Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet werden. Damit steigt die Zahl auf 310 geöffnete Straßen im gesamten Stadtgebiet – das sind über 60 % aller geeigneten Einbahnstraßen. Die Anbringung der neuen Verkehrsschilder ist bereits in Arbeit, damit Radfahrende bald noch sicherer und flexibler durch Stuttgart kommen.

Abgeschlossen

10/2022 - 08/2025

Nachhaltigkeitsziele

     
ParkUp

ParkUp

ParkUp

Wie können wir den begrenzten Parkraum in unseren Städten besser nutzen? Das Projekt „ParkUp“ bringt frischen Wind in Stuttgarts Parkraumplanung. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und weiteren Partnern entwickelt die Landeshauptstadt Stuttgart digitale Lösungen, um innenstadtnahe Parkflächen nachhaltiger und effizienter zu nutzen.

Geparkte Autos in einem Parkhaus sind zu sehen.Quelle: Bild mit KI generiert

Mehr als nur Parkplätze

Private Parkhäuser bieten z.B. oft ungenutztes Potenzial. Tagsüber stehen Stellplätze leer, während der Verkehr in den Straßen stockt. ParkUp setzt genau hier an: Durch smarte Nutzungskonzepte soll sich der Parkraum flexibler und für unterschiedliche Zwecke einsetzen lassen – sei es für Pendler, Anwohner oder die urbane Logistik. Ziel ist es, den Verkehr zu entzerren, Emissionen zu senken und die Lebensqualität in Stuttgart zu verbessern.

Im Mittelpunkt stehen digitale Technologien: Mit intelligenten Systemen werden freie Stellplätze erfasst, flexibel vergeben und für unterschiedliche Zielgruppen nutzbar gemacht. So können Parkflächen beispielsweise am Morgen Lieferdiensten, am Mittag Einkäufern und am Abend Anwohnern zur Verfügung stehen. Diese digitale Vernetzung hilft, den vorhandenen Raum optimal auszuschöpfen – ohne zusätzlichen Platzverbrauch.

 

Der Mehrwert für Stuttgart

ParkUp denkt urbanen Verkehr neu: Weniger Parkplatzsuche bedeutet weniger Verkehr, weniger Stress und weniger Belastung für die Umwelt. Bürger profitieren von einer effizienteren und umweltfreundlicheren Infrastruktur, während die Stadtgesellschaft als Ganzes von sauberer Luft und mehr Lebensqualität gewinnt.

 

Gemeinsam für eine smarte Zukunft

ParkUp ist ein Beispiel dafür, wie Stuttgart Innovation und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Das Projekt zeigt, dass auch bestehender Raum neu gedacht werden kann – wenn Städte, Forschung und Bürger zusammenarbeiten. Gestalten wir gemeinsam die Mobilität von morgen.

 

Abgeschlossen

07/2017 - 12/2019

Nachhaltigkeitsziele

     
Polygo – Alles auf einer Karte

Polygo – Alles auf einer Karte

PolyGo – Alles auf einer Karte

Stuttgart bewegt sich – einfach, flexibel und nachhaltig. Die polygoCard  bündelt als vielseitige Mobilitätskarte zahlreiche Angebote und macht den Alltag leichter. Sie wird von VVS, DB, dem Verband Region Stuttgart und der SSB finanziert.

Frau und Mann stehen an einer Haltestelle.Quelle: Bild mit KI generiert

 

Über 500.000 Menschen in der Region haben eine polygoCard mit E-Ticket. Sie ist der Schlüssel zu einer nahtlosen Fortbewegung. Statt verschiedene Tickets und Apps zu verwalten, ist alles in einem System. Mit nur einer Karte lassen sich:

  • Fahrkarten kaufen für Bus und Bahn,
  • Mieträder ausleihen für spontane Fahrten,
  • Carsharing-Autos nutzen,
  • und auf exklusive Partnerangebote zugreifen.

Für den Alltag gemacht

Einmal registrieren, Karte aktivieren, losfahren.  Wer verschiedene Verkehrsmittel clever kombiniert, reduziert Staus, spart Ressourcen und verringert Emissionen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Komfort: Alle Mobilitätsangebote auf einer Karte.
  • Nachhaltigkeit: Unterstützung klimafreundlicher Verkehrsmittel.
  • Flexibilität: Jederzeit Zugriff auf Bus, Bahn, Rad und Carsharing.
  • Einfachheit: Weniger Aufwand, mehr Bewegungsfreiheit.
Virtuelles Zentrum Elektromobilität

Virtuelles Zentrum Elektromobilität

Virtuelles Zentrum Elektromobilität

Wie funktioniert Elektromobilität? Wo finde ich Ladestationen? Und welche Förderungen gibt es? Mit dem Virtuellen Zentrum Elektromobilität bietet die Landeshauptstadt Stuttgart gemeinsam mit der Kfz-Innung Region Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema E-Mobilität.

Im Vordergrund ist ein Laptop, das ein E-Auto zeigt zu sehen. Der Hintergrund ist veschwommen und zeigt Gebäude einer Großstadt.Quelle: Bild mit KI generiert

 

Die Plattform für die Mobilität von morgen

Das Virtuelle Zentrum Elektromobilität liefert aktuelle und verlässliche Informationen – übersichtlich und verständlich. Egal, ob Sie bereits ein Elektroauto fahren oder den Einstieg in die Elektromobilität planen: Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Die Plattform bietet:

  • Infos zu E-Fahrzeugen: Welche Modelle gibt es, und welches passt zu mir?
  • Ladeinfrastruktur: Wo finde ich die nächste Ladestation in Stuttgart und der Region?
  • Werkstätten: Welche Betriebe sind für Elektrofahrzeuge qualifiziert?
  • Fördermöglichkeiten: Welche Zuschüsse gibt es für E-Autos, Ladestationen oder E-Bikes?

Ein Service für die ganze Region

Die Plattform richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen. Sie bringt komplexe Themen auf den Punkt und zeigt, wie Elektromobilität den Alltag erleichtert – von der Kostenersparnis bis zur Klimafreundlichkeit.

Warum Elektromobilität?

Die Zukunft gehört der nachhaltigen Mobilität. Elektrofahrzeuge verursachen keine lokalen Emissionen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig profitieren Sie von niedrigeren Betriebskosten und innovativen Technologien. Mit dem Virtuellen Zentrum Elektromobilität macht Stuttgart den Zugang zu dieser Zukunft einfacher denn je.

Abgeschlossen

01/2017 - wird laufend aktualisiert

Nachhaltigkeitsziele